Donnerstag, 8. September 2016

Great Bavarian Reef - Holzaktion für Zehra Spindler


Weder der Kulturstrand noch der Stadtstrand haben irgendetwas mit Bayern zu tun. Bayern kommt in Münchner Szene- und Gastrokonzepten nur als "Original", "Kult" und Kasperltum vor. Man nennt sich "Great Bavarian Reef", engagiert den "Isarindianer" oder die "Gerner Zipfeklatscher" und meint, das seien echte Bayern. Führend in dieser Kulturschau sind Prominente wie Marcus Rosenmüller, Pfarrer Schießler, Stefan Dettl oder Hans Söllner. Dass es noch ein anderes Bayern jenseits herkömmlicher Trachtler und deren hipstrigen Ableger gibt, zeigt der Dorfkramer, der klar macht, dass es keine Trennung zwischen Oberbayern und München gibt, sondern alles miteinander zusammenhängt. 

Themen sind Forstrechte, die Schlacht am Steinpaß und Kraftorte, die mit der Isar verbunden sind.


Montag, 22. August 2016

Musikkultur


Ein Gefühlsbrummer, der uns allen ins Herz geht. Warum niemals die Münchner Musikkultur das HERZ anspricht, sondern wir auf unsere FREUNDE und VERWANDTEN in ÖSILAND zurückgreifen mussten, wissen wir nicht. Sie hatten unsere Sprache und unser GEFÜHL

Dienstag, 16. August 2016

Halbzeit am Kulturstrand / Stadtstrand München





Hurra, die Urbanauten sind weg!

Die ist ein Post aus dem Jahr 2012, der auf dem Dorfkramer Activist Blog veröffentlicht wurde.


Nachdem einige Monate lang die Isarinsel am Vater-Rhein-Brunnen zur No-Go-Area für Menschen wurde, die einen letzten Rest an Kulturverständnis haben, lese ich in diesen Tagen, dass "Die Urbanauten" ihre Saufbuden wieder abgebaut haben.

Mit dem Abzug dieses Münchner Stammtisches änderte sich prompt die Wetterlage und der Isarstrand wurde wieder zu dem, was er ist: Ein Refugium für alle Genießer inmitten einer Millionenstadt. Endlich ist wieder urbanes Leben zu spüren.


Während die Massen nämlich den Schotterstrand einnehmen, lassen es sich einige Schöngeister auf dem wieder sauberen Rasen gut gehen und genießen die Ruhezone inmitten einer Millionenstadt.


Es spielen sich nun wieder Szenen des Lebens ab. Das monatelang abgesperrte Wasser des Vater-Rhein-Brunnens erfrischt wieder Menschen, die auch ohne Zusammenrotten und Bier Saufen einen echten urbanen Stadtbrunnen genießen können. Der Platz trägt wieder zur emotionalen Gesundung vieler bei und das inmitten einer Millionenstadt.


Wie jedes Jahr haben die Urbanauten mal wieder einen ziemlichen Saustall hinterlassen. Die Wege um den Brunnen sind zerstört, die üblichen Schmierereien und ein Aufkleber auf der Statue mit der Parole "Moody´s can suck my dick". Benjamin David hat sich mal wieder kulturell hochwertige Hinterlassenschaften zu verantworten. Gelassene werden sagen: Gehen Sie zum Urbanautenstrand? Nein ich habe noch Sex.


Und genau das haben etliche emotional gesunde Groß- und Kleinstädter, die sich einig und froh am Wildbach treffen und das inmitten einer Millionenstadt.



Derweil träumen Benjamin David, die Urbanauten, Sabine Nallinger und viele Größte Stadtplaner aller Zeiten davon, die Genießer vom Isarstrand zu vertreiben und ein Schwimmbad hinzunageln, damit sie Eintritt verlangen können. Wäre ja noch schöner, dass da Leute ums verrecken nix großes konsumieren und nur rum liegen.



Wenn es da nicht auch noch dieses vermaledeite Haus am Ende der Zellstraße gäbe, dessen Bewohner man den Rettungsweg schlecht verbauen kann. Die muss man halt enteignen. Das haben sie schon sauber ausgekartelt die Urbanauten und das Münchner Forum. Man muss nur die Facebookseite vom David anschauen und da kommt man zu dem SZ-Artikel. Erst Neid schüren, dann enteignen, dann abzocken.

Ach ja, die Süddeutsche Zeitung: Wer wie mit den Urbanauten profitiert wissen wir nicht. Was wir wissen ist, dass die SZ eine Art Werbebotschafterin der dümmlichsten Open-Air-Kneipe Münchens spielt. Auf "alte Männer" wie Hannes Heindl kann man ja gut dreinschlagen. Besser als auf U22 Girlies auf nachretuschierten Fotos zur Blauen Stunde. Keinen Cent mehr für dieses Schmuddelblatt.

Ergebnis:

Der Spuk eines Provinzbudenfesteis inmitten einer Millionenstadt ist wieder vorbei. Die Schäden, die die Urbanauten hinterlassen haben, werde ich als Steuerzahler nicht begleichen. Anzeige ist raus. Was bleibt, ist eine Art Ratlosigkeit. Wie kann es sein, dass eine "Eliteuniversität" wie die TU den Vorschlag eines simplen Dorfschwimmbads in einer intakten Flusslandschaft propagiert? Wie ist es möglich, eine solche dumpfbeutelige Veranstaltung in einem Landschaftsschutzgebiet und auf einem Denkmal zu erlauben? Es handelt sich um ein Denkmal von Adolf von Hildebrand, der lange arbeiten und studieren musste, um sich Künstler nennen zu dürfen. Heute heißt das "Kunstwerk"

ROTE SITZWURST.

Ech kreativ ej, mach Flaschbier auf. Uff zu di Urbanauten...




Dienstag, 9. August 2016

Bericht von Paris Plage

Dr. Engelsberger ist mit seinem Freund Dorfkramer nach Paris gefahren und hat sich Paris Plage angesehen. Paris Plage dient als Vorbild für eine "Bespielung" der Isar in München.

Hier geht es zum tz-Artikel über die Initiative der CSU-Stadtratsfraktion:
Wir brauchen Sand

Frau Ursula Sabathil, die Ideengeberin ist Stadträtin der Freien Wähler.



Hier das Video Nr. 2 mit Besichtigungen eines Biotopbereichs am linken Seineufer, Paris Plage am Rathaus und am Bassin de la Villette.

Eingegangen wird insbesondere auf die Aussagen der Urbanauten, freie Räume wie die Isar müssten "belebt" und "bespielt" werden. Dass die Urbanauten dies alles unserer Frau Stadtbaurätin Prof. Dr. Elisabeth Merk eingeflüstert haben, wird hier dokumentiert und der Nachwelt erhalten.


Freitag, 5. August 2016

Ridegrao - Augustiner Biergarten in/am Maxwerk - Maximiliansanlagen München


Die Augustiner-Brauerei plant einen Großbiergarten mit 400 Plätzen (50 Biertische) im und am Maxwerk in herrlicher Lage in den Maximiliananlagen. Eine Dokumentation des gepanten Schreckens.



Erkennbar im Neologismus "Ridegrado" ist die Zerrissenheit eines Menschen, der befürchtet, eine für ihn liebenswürdige Umgebung (Rigrado) einer für ihn nicht würdigen Nutzung (Degrado) opfern zu müssen.

Degrado kommt aus dem Italienischen und bedeutet in etwa "Entwürdigung". Rigrado als Wortneuschöfpung soll dagegen eine "Würdigung" ausdrücken. Also die würdige Behandlung eines Orts, Platzes, einer Umgebung durch die Menschen, die sich dort aufhalten.

Was für bestimmte Menschen Degrado ist, ist für andere Rigrado und umgekehrt. Das macht es so schwierig. Öffentliche Räume müssen deshalb von einem Schiedrichter dergestalt verwaltet werden als Stadtbewohner sich darin wiederfinden.

Befürchtung ist nicht Angst. Befürchtung ist eine rationale, berechtigte Zukunftserwartung aufgrund vorliegender Tatsachen. Angst ist ein Gefühl.

Die Aussage von Umweltveränderern, Bürgern müsse die "Angst" vor irgendwas genommen werden ist somit irreführend. Bürger, die sich gegen Veränderungen ihres Lebensraums wenden haben keine Angst, sondern wissen, dass Veränderungen kommen werden, die ihre Lebensqualität beeinträchtigen. "Angst- " oder "Wutbürger" gibt es nicht. Diese Begriffe dienen nur der Abwertung von Menschen, die anderer Meinung sind und ihren Lebensraum schützen wollen.